Über mich

Lange Geschichte , und ein langer Weg, der seine Endstation gefunden hat

Meine Leidenschaft gehört der Natur und den Tieren, besonders unseren Hunden, die nicht einfach, aber gold wert sind.

Diese 10 Schritte haben mein Leben geprägt

1. Nimm die Situation an

Gehe alleine in den Wald oder an einen Ort, an dem dich kein Mensch finden kann; setz dich auf den Boden und bleibe dort für einige Stunden; nur du, der Wald, seine Bewohner und die natürliche Stille. Nimm das wahr, was ist: die Atmosphäre des Seins im augenblicklichen Moment. Beobachte deine Gefühle. Wie fühlt es sich an, einfach nur zu sein? Gibt es Stimmen oder Gefühle in dir, die für Unruhe und Hast sorgen? Nimm sie wahr, beobachte sie, fühle sie und versuche dich mit ihnen anzufreunden. Alles, was du zu deinem Freund machst, wird dir nicht mehr hinderlich sein. So darfst du auch in diesem Moment sein, ohne zu wissen, wohin es gehen soll. Vertraue darauf, dass das Leben dir zur rechten Zeit die richtigen Signale senden wird. Habe also Geduld.

Immer wenn ich etwas verändern will, egal was es auch ist, muss ich es erstmal annehmen. Das bedeutet, dass ich meine aktuelle Situation des Nicht-Wissens erstmal annehmen sollte. Erst wenn ich mich mit ihr angefreundet habe, kann ich sie effektiv nutzen, um meinem Lebensziel, meiner Bestimmung näher zu kommen. Akzeptiere den Zustand, wie er eben ist.

2. Beginne zu meditieren

Für das Meditieren müssen wir uns nicht unbedingt in eine "komplizierte Sitzhaltung" begeben. Es reicht, wenn wir uns aufrecht auf einen Stuhl setzen und unsere volle Aufmerksamkeit auf unseren Atem lenken. Bemerken wir, wie wir von Gedanken abgelenkt werden, kehren wir immer wieder zu unserem Atem zurück. Wir beobachten das Ein- und Ausströmen der Luft wie auch die Ein- und Ausdehnungen unseres Brustkorbes und Bauches. Es reicht schon eine Minute. Dies können wir nach Lust und Laune wiederholen, z. B. auch, wenn wir in der Einkaufsschlange stehen oder auf den Bus warten.

Durch Meditation werden wir ruhiger und gelassener; wir werden kreativer und konzentrierter; unser Immunsystem wird gestärkt. Die Meditation kann dir eine sehr große Hilfe sein, den Weg in deinem Leben durch die entstehende Gedankenruhe sehen zu können.

3. Folge deinen Interessen

Manche Menschen geben viel Geld für Seminare und Coachings aus, um ihre Bestimmung zu finden und endlich zu erfahren, warum sie auf der Welt sind. Diesen Aufwand kann man sich sparen, wenn man einfach nur seinen Interessen folgt. Es gibt ein Anzeichen dafür, ob wir unserem Sinn des Lebens folgen oder nicht. Dieses Anzeichen ist so einfach wie aussagekräftig: Es ist unsere innere Freude, unsere tiefe Lebenslust und unser feuriger Enthusiasmus. Jedes Mal, wenn wir diese Freude spüren und wir uns denken, dass wir die Zeit nicht sinnvoller hätten verbringen können, haben wir etwas getan, dass zu unserem persönlichen Lebensweg gehört! Dieses einfache Mittel ist der beste Wegweiser dafür, um unseren persönlichen Lebenssinn finden und leben zu können.


4. Fordere deine Sinne heraus

Lerne neue Instrumente, Sportarten, Sprachen, Handarbeiten, Tätigkeiten etc. Beginne zu malen, zu singen, zu tanzen, Vorträge zu halten oder selbst Kurse zu geben. Die Welt hat so viel zu bieten und du kannst als Mensch so viel ausprobieren. Nutze deine Zeit auf der Erde sinnvoll und lerne so viel wie möglich von dem, was dich interessiert!

5. Sorge für Abwechslung

Damit wir auf unsere Lebensfragen kreative Antworten finden können, kann die Abwechslung ein hilfreicher Unterstützer sein. Nur wenn unser Wesen "in Fahrt" ist, finden wir clevere Ideen dafür, was wir als Nächstes machen möchten. Es kann also sinnvoll sein, nicht nur seine verschiedenen Sinne herauszufordern, sondern auch ständig Neues zu erleben. Besichtigungen, Ausstellungen, Konzerte, Seminare, Vorträge, Workshops, Kurse und Festivals bieten dafür abwechslungsreiche Möglichkeiten und kosten auch nicht immer (viel) Geld. Auch komplett ohne Geld ist es nur eine neue Übung für deine Kreativität, durch die Straßen zu gehen, um Neues zu erleben (Großstädte eignen sich sehr gut dafür). Auch reicht es schon aus, neue Städte oder Stadtteile zu erkunden.

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du wenn Du willst.

Abwechslung haben wir aber auch dann, wenn wir die gewohnten Dinge im Alltag ändern. Wie wäre es mit einem neuen Geschäft zum Einkaufen? Wie wäre es mit einer neuen Ernährungsform (vegan, vegetarisch, Rohkost)? Wie wäre es mit einem neuen Weg zur Arbeit? Versuche einfach, die Dinge zu ändern, an die du dich gewöhnt hast. Der Vorteil dabei ist, dass unser Geist und Verstand fit bleiben, wenn sie ständig herausgefordert werden und sie sich an neue Situationen anpassen müssen. So bleibst du auch innerlich vital und jung!

6. Vernetze dich

Du kannst diesen Prozess beschleunigen, indem du dir überlegst, wo du diese Menschen finden könntest. Besuche die passenden Veranstaltungen und Orte, um neue Menschen anzusprechen und kennenzulernen. Das geht auch in jeder alltäglichen Situation: In der Bahn, auf einer Parkbank, im Café und selbst auf der Straße ist es erlaubt, "wildfremde" Menschen anzusprechen, die man rein von ihrer äußerlichen Erscheinung her interessant findet. Dies ist auch eine gute Übung, um Ängste zu überwinden und neuen Mut zu schöpfen. Denn du wirst dabei feststellen, dass sich die meisten Menschen über deine Kontaktaufnahme freuen und gerne ein nettes Gespräch mit dir führen wollen.

So wage dich hinaus in die Fremde und ins Unbekannte, um neue hilfreiche Menschen kennenzulernen. Sei stets mit den Menschen zusammen, die bereits etwas von dem haben, was du dir für dich wünschst.

7. Höre auf dein Bauchgefühl

Wenn du zu viel denkst, ist es eine gute Übung, eine gewisse Zeit lang mal deinem Bauchgefühl nachzugehen. Das bedeutet, du hörst weniger auf deine rationalen Gedanken und tust eher das, was dir dein Gefühl im Bauch zu sagen versucht. Dann wirst du ganz schnell merken, dass dir dein Bauchgefühl wertvolle Lebensmomente und Erfahrungen schenkt. Es leitet dich nämlich zu den Situationen, die für deine persönliche Weiterentwicklung wichtig sind; es bringt dich mit den Menschen zusammen, an denen du wachsen kannst. Vertraue auf deine Gefühle und nutze deinen Verstand, um diese Ideen in die Tat umzuwandeln.

8. Bereise die Welt

Dieser Rat dürfte nichts Neues für dich sein, jedoch ist er einer der wichtigsten. Es ist unglaublich und unvorhersehbar, wie viel wir für unser Leben lernen, wenn wir einfach nur unseren Rucksack packen und losziehen. Ja, du hast richtig gehört, "Rucksack packen". Ich rede hier nicht von einem All-inclusive-Urlaub mit Hotel, bei dem man die meiste Zeit am Strand liegt und sich vielleicht mal zu einer Stadtbesichtigung überreden lässt. Wenn ich zurückblicke, habe ich aus solchen Urlauben nichts gelernt! Wirklich nichts!

Stecke dir ein Ziel, das du erreichen möchtest. Packe deinen Rucksack mit den Dingen, die du wirklich benötigst. Plane nicht den genauen Reiseverlauf. Versuche, dich auf das Leben zu verlassen. Nimm vielleicht ein Zelt mit, damit du auch unterwegs ein Notfall-Zuhause hast. Versuche so wenig Geld wie möglich auszugeben. Nutze das Wandern, das Fahrrad oder das Trampen, wenn du dich fortbewegen möchtest. Erst wenn du versuchst, dich ohne Geld fortzubewegen, wirst du damit konfrontiert, mit dem Leben und den Menschen einen wahren Kontakt aufzubauen. Und das sind schließlich diejenigen, von denen man auf so einer Reise sehr viel lernen kann. Deshalb und auf diese Weise bildet reisen!

9. Gehe in die Stille

In unserer hektischen Welt fehlt oft etwas Wichtiges: Stille; ein Ort, an dem nichts mehr zu hören ist; an dem wir nur noch sind. Wozu brauchen wir Stille? Stille ist der beste Spiegel, wenn du erfahren willst, wer oder was du wirklich bist. Wir können uns zu jeder Zeit mit einer Tätigkeit beschäftigen; uns den Einflüssen aussetzen und Musik hören, lesen, Fernsehen schauen und belanglose Gespräche führen. All das lenkt uns jedoch von uns selbst ab. Wenn ich mal nichts tue, aber wirklich nichts tue; nichts konsumiere und nichts mache, sondern einfach nur dasitze, dann werde ich mit der Stille und im gleichen Moment mit mir selbst konfrontiert. Die Frage nach deinem Sinn des Lebens hat sich erledigt, sobald du diese Stille in vollen Zügen genießen kannst. Denn, wenn sich die Stille im Außen irgendwann auf dein Inneres auswirkt und auch dein Geist und dein Verstand stiller werden, dann hast du die Möglichkeit, die Sprache des Lebens verstehen zu können. Diese wird dich ganz automatisch zu deinem Lebenssinn führen. Sei also täglich in der Stille.

Gehe an deinen Lieblingsort in der Natur, im Park oder setze dich in der Stille zu Hause hin, und nimm einfach nur wahr, was (in dir) passiert. Versuche, die Stille zu genießen, in vollen Zügen.

10. Beginne zu lieben

Du willst deinen Lebenssinn erfahren? Dann beginne, das Leben zu lieben. Dir wird nur von den Dingen und Menschen etwas gegeben, die du liebst. Ich rede hier nicht von Verliebtsein oder Partnerschaft. Ich rede von universeller Liebe.

Wenn du nun vom Leben wissen willst, was deine Bestimmung ist und was dein Sinn im Leben ist, dann beginne, das Leben zu lieben. Das Leben beginnt zuerst bei dir selbst. Schätze deinen Körper, mach dir selbst Komplimente, verneige dich vor deinem Spiegelbild, sei einfach nett zu dir. Auch Selbstliebe will gelernt sein. Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun. Denn aus der Liebe zu dir selbst hast du auf natürliche Weise das Bedürfnis, diese Liebe mit deiner Umwelt und deinen Mitmenschen zu teilen.

Wenn du eins werden willst mit dem Leben, beginne, alles zu lieben, was ist. Auch die Dinge, über die du dich aufregst, die dich runterziehen, gehören zum Leben dazu. Wie du damit umgehst, entscheidest du jedoch selbst. Du kannst dich darüber ärgern oder versuchen, auch diese Dinge und Menschen zu lieben, damit sie dir irgendwann diese Liebe widerspiegeln können.